Werkstoffliche Verwertung Sortenreine Kunststoffreste werden gemahlen und von der verarbeitenden Industrie als Rohmaterial eingesetzt. 10.000 m² großes Betriebsgelände Pro Jahr bereiten wir 6700 t Kunststoffe mit einem Shredder und 12 Schneidemühlen für die Weiterverarbeitung auf.

Aufbereitung von Kunststoffabfällen

Ressourcen schonen mit Kunststoff-Kreisläufen

Unsere Arbeit zielt darauf ab, Produktionsabfälle aus Industrie, Gewerbe und Handel möglichst lange in nachhaltigen Kreisläufen zu nutzen. Je länger uns dies gelingt, desto stärker schonen wir Ressourcen. Das hat positive Effekte für Gesellschaft und Umwelt.

Ökonomisch-ökologisches Recycling beginnt mit der Gewinnung hochwertiger Sekundärrohstoffe, die dann erneut einem wertstofflichen Kreislauf zugeführt werden können. Die Basis bilden dabei Arbeiten wie Erfassen, Sammeln, logistisches Zusammenführen, Sortieren und Aufbereiten der Kunststoffreste.

Optimale Verwertung

Nach der Säuberung und Sortierung müssen geeignete Verwertungsprozesse identifiziert und zugewiesen werden – natürlich unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte. Dabei setzen wir stets die richtigen Prioritäten und wählen die optimale Form der Material-Verwertung: werkstofflich, rohstofflich oder energetisch.

(1) Werkstofflich

Die kunststoffverarbeitende Industrie setzt sortenreine Kunststoffreste in gemahlener Form als Rohmaterial ein. Innovative Einsatzmöglichkeiten und Produktanwendungen für vermischte Kunststoffe gibt es ebenfalls im Krall-Angebot.

(2) Rohstofflich

Kunststoffreste werden zu Monomeren aufbereitet; so können sie wieder zur Herstellung neuer Kunststoffe verwendet werden – oder es entsteht durch Thermolyse (Verölung) ein Produktöl.

(3) Energetisch

Ist eine stoffliche Verwertung der Kunststoffreste nicht sinnvoll, kommen diese als Energieträger in der Zement- oder Stahlindustrie zum Einsatz – und schonen die wertvolle Ressource Erdöl.